
Ich bin sauer...!
Ob der brachliegenden Dummheit und Blauäugigkeit der Welt. Und wenn ich dann Zeitschriften über den Nationalsozialismus lese, auf welchen "Der Manager des Bösen" steht, treibt's mir die Lachtränen ins Gesicht. Nicht weil ich die Zeit für lustig befinde, sondern weil die heutige Zeit die damalige nicht verstehen kann. Egal wie groß die emotionale Intelligenz auch sein mag, es ist nicht nachvollziehbar. Aber es geht jetzt auch nicht um den Mist von vor 60 Jahren, sondern ich nutze diese Einleitung als kleinen Schock um auf die emotionale Intelligenz zu sprechen zu kommen. Ob wir das Ganze nun EQ nennen wollen oder nicht, ist relativ gleich; Fakt jedoch ist, dass Frauen im Punkte "Emotionalität" führend sind.
So, und genau da liegt mein oder vielmehr euer Problem, denn damit geht nicht mehr Naivität einher, in meinen Augen ist das schon der Rand zur Dummheit. Warum? Keine Angst, ich werde es jetzt näher ausführen. Kennen Sie die Situation in der Sie sich unglücklich "verliebt" haben und im Nachhinein nicht einmal mehr verstehen, warum es eigentlich dazu kam? Gut, das ist doch jedem mal passiert und einmal ist ja bekanntlich keinmal. Kann es aber sein, dass die Frauen in diesem Punkt die, sagen wir, "Blödheit" gepachtet haben? Also, entschuldigung, aber wenn man einmal an ein so genanntes "Arschloch" geraten ist und diese dann ja grundlegend im Nachhinein auch einschätzen kann, ja, sogar verteufelt, ob des durch sie erfahrenen Schmerzes und dennoch sind sie dann wieder so naiv auf die gleiche Spezies herein zu fallen.
Frauen, mal ganz ehrlich, fragt ihr euch denn nie, ob man vielleicht auch nur einmal über seine Gefühle sinnieren sollte und möglicherweise mal nicht den angeblich so "freien, harten und verruchten" Typen zu nehmen, bei denen ihr immer denkt, dass ihr ihn zähmen müsst? Kann es nicht sein, dass man mal über seinen Schatten springen sollte und eben erkennen muss, dass ihr NIE den "Ritter in schimmernder Rüstung" treffen werdet, denn selbst der tollste Surfer-Boy muss, wenn er keine Trophäe gewinnt, meist seine 50 Cent für nen Kaffee schnorren und im Bus schlafen. Was glaubt ihr denn eigentlich? Kaum behandelt euch mal einer normal, wird er langweilig oder wie darf man das verstehen?
Und dann wird einem medial suggeriert, dass es toll sei, sich rückläufig zu verhalten. Mit einer Serie a la "Sex & the City" in welcher dann von den weiblichen Zuschauern gesagt wird: "Ja, endlich wirds mal ausgesprochen..."
Ja, also bitte, als wenn man das nicht vorher wusste, das Frauen sich nicht nur übers Backen unterhalten. Wow, Frauen stehen auch auf Sex. Welch unglaubliche Neuerung... darf ich mal husten??
Aber die Geschichten um die Schlampe und die Halbschlampe, die über die Pingelige herziehen (Danke, Charlie Sheen^^) sind ja so witzig. Warum? Weil man gerne selbst so wäre oder vielleicht selbst so ist und es nicht erkennt? Ist es überhaupt gut, sich so zu verhalten? Soll ich euch was sagen: NEIN, das ist es nicht, und ich erkläre auch warum.
Dieses Verhalten ist evolutionär rückläufig. Versteht mich nicht falsch, denn das Gleiche gilt auch für Männer!
Evolutionär rückläufig bedeutet, dass ihr euch auf primitives Pheromon-Gebashe einlasst aufgrund von Endorphinen. Endorphine sind so ungefähr das "natürliche Valium", kurz gesagt: Wir fühlen uns besser. Endorphine werden durch viele Dinge ausgeschüttet, so z.B. Schokolade, Eis, Alkohol, Peace, ja, sogar durch Schlägereien, wenn das Adrenalin schwillt und so ist es auch beim Sex. Und wenn wir nun ganz ehrlich mit uns selbst sind, ist dieses "Sex haben zu wollen" ohne eine Beziehung zu haben, nichts anderes, nein, es ist genau das: SUCHT!
Ja, ihr schreit nach dem Orgasmus, Männer und Frauen, wobei ihr eigentlich doch ein dauerhaft gutes Gefühl möchtet und nicht einen Klimax zwischen 8 und 144 Sekunden. Ihr sucht doch eigentlich nicht nach dem Minutenspaß sondern nach Zuneigung. Eine temporäre Lösung für ein finales Problem, welches meist neue Probleme aufwirft.
Die Sache ist ja nun folgende in punkto unglücklich "verliebt" sein: Männer denken rationaler und kommen meistens (ich sage bewusst "meistens") schneller über solche Situationen hinweg, weil sie irgendwann mit rationaler Logik reagieren und das Herz eliminieren, weil es sonst zu sehr schmerzt. Bei Frauen dauert dieser Prozess wahrlich länger. Und während ihr darüber schimpft, dass Männer ja so oberflächlich und scheiße sind, was evolutionär sogar begründet ist, seid ihr doch keinen Deut besser. Zum einen verhaltet ihr euch ähnlich, achtet auf Aus- und vor allem Ansehen UND ihr seid bzgl. euch doch noch viel kritischer, allerdings auch nur im optischen Bereich. Das liegt an eurem übergroßen Ego. Hey, realisiert das. Ich habe auch ein großes Ego, aber ich weiß darum, ich leugne das nicht. Aber jede Frau ist auch nur vom Ego geprägt oder warum steht ihr vorm Spiegel und ärgert euch über Lächerlichkeiten? Wie viele Frauen, die Traumaussehen haben, kenne ich nun, und alle quatschen den gleichen Mist? Und da ist dann der Mann oberflächlich? Ist das nicht ein weiterer Schrei nach "geliebt werden wollen"? Und wenn ja, solltet ihr dann nicht kritischer mit eurem Weltbild und eurem Vorstellungsbild, denn dem Optischen, sein? Ist es nicht ein Widerspruch, gerade am Optischen was zu ändern, wenn man was tiefgründigeres will? Wenn alles nur oberflächlich ist und ihr tiefgründiger sein wollt, dann verhaltet euch auch so.
Alles andere ist Heuchelei. Ich für meinem Teil habe One-Night-Stands abgeschafft und rate jedem dazu. Ich heuchle bei so etwas nicht. Man muss Prinzipien treu bleiben. Hey, ich will euch nichts predigen, auch wenn ich vielleicht als der "Hass-Prediger" oder so was ähnliches angesehen werde, aber solche Dinge sind doch klar ersichtlich. Ich erzähle euch doch nichts, was ihr nicht längst schon wisst. Ich weiß auch, dass jeder von euch selbst entscheiden darf. Natürlich könnt ihr euer Gehirn verkoksen oder euch tagtäglich durchnudeln lassen, aber dann solltet ihr zumindest so viel Anstand zeigen euch nicht als Krone der Schöpfung anzusehen UND vor allem nicht zu jaulen, wenn es mal wieder schief ging. Ich meine, wenn ich einem Hamster aus dem Loch helfe, läuft er beim nächsten Mal drumherum. Und ihr? Soll ich nun sagen: Hamster 1, Frau 0 ? Oder ist das Gejaule dann das weibliche Pendant zum männlichen Wehleid während des "Krank seins"? Und wenn ja, welches ist dann selbstverschuldet? Keine Angst, es gibt auch Tausende, ach, Millionen bescheuerter Männer. Erschaffen wir also die Generation der Dummen. Ich jedoch weigere mich ein "Arschloch" zu werden nur um Frauen abzubekommen und mache mich damit zum Arschloch gegenüber euch und der Gesellschaft, weil ich mich nicht anpasse. Toll, wenn ich nen Aktenkoffer hätte, dann wäre ich wohl der "Manager des Bösen".
Anhang: Nachdem ich eine recht konstruktive Kritik zu diesem Artikel bekam, muss ich allerdings noch einige Fälle, die dem Leser vielleicht übel aufstoßen werden, klären:
1.) Ja, ich bin verbittert, aber nicht hoffnungslos.
2.) Nein, ich bin nicht aufgrund von fehlendem Sex verbittert, wie lächerlich wäre das bitte?
3.) Wenn ihr tatsächlich der Meinung seid, dass Sex, den man in einer Beziehung hat, ja dasselbe wie bei einem ONS ist, dann macht ihr definitiv etwas falsch.
4.) Ja, ich nehme die Männer hier natürlich nicht vollkommen aus, denn ansonsten würde ich ja auch nicht von so genannten "Arschlöchern" sprechen. Vielleicht, wenn ich mal gut drauf bin, lass ich mich auch über die maskuline Spezies aus.
Danke für eure Zeit
Der Präsident der Vereinigten Staaten